Gespeichert unter: Uncategorized | Schlagworte: Gedanken, subjektive wahrnehmung, verlobung, wirklichkeit, Zeit
Seit langem mal wieder ein Blogbeitrag zum Thema Zeit. Diesmal kam jemand auf mein Blog mit der Suche „Gedanken zum Thema Zeit“. Was mir sofort einfällt, wenn ich über Zeit nachdenke, dann fällt mir immer zuerst die subjektive Wahrnehmung der Zeit ein. Ich denke, jeder ist mit dem Phänomen vertraut: Wenn man die Zeit richtig genießt und Spass hat, dann vergeht die Zeit wie im Flug und man möchte einfach nur, dass die Zeit langsamer vergeht. Aber wenn man eine langweilige Arbeit macht oder in einer unangenehmen Situation ist, dann vergeht die Zeit irgendwie überhaupt nicht.
Wenn ich an den Moment denke, der für mich am langsamsten verging, dann ist es wahrscheinlich der Moment, an dem ich meinen zukünftigen Schwiegervater gefragt hatte, ob ich seine Tocher heiraten darf. Wow, ich weiß nicht, wie viele Sekunden es tatsächlich waren, aber für mich wirkte es wie eine Ewigkeit. Es müssten wahrscheinlich nur 4-5 Sekunden gewesen sein, die mein Schwiegervater gewartet hatte, bis er mir die Anwort gas (ein einfaches Nicken mit Lächeln), aber es kam mir vor wie 1 Minute. Jetzt denkt man sich vielleicht „Was ist schon eine Minute?“. Wenn man aber auf eine Antwort wartet, die das ganze Leben verändern kann, dann ist das eine sehr, sehr lange Zeit.
Die Frage die sich mir dann bei der Betrachtung der Subjektiven Wahrnehmung der Zeit stellt ist die: Wie wirklich ist denn überhaupt unsere Wahrnehmung? Was ist wahr, was nicht? Beitrag folgt…
Links zum Thema Subjektive Wahrnehmung:
- Subjektivität bei Wikipedia
1 Kommentar bis jetzt
Kommentieren
<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <pre> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

Über die Frage der eigenen Wahrnehmung und ob sie wahr ist oder nicht streiten die Philosophen ja seit über 2000 Jahren.
Kommentar von Billigflüge Mai 13, 2009 @ 3:00Davon mal abgesehen denke ich schon, dass unsere „Wahr“nehmung „wahr“ ist. Wir nehmen aber eben nur einen kleinen Teil der Wahrheit wahr, aber das macht das ganze noch nicht unwahr, wir sehen eben nur nicht das große ganze. (Ich muss an die Geschichte mit den Blinden und dem Elefanten denken. Jeder hat nur einen kleinen Teil des Elefanten gesehen, haben ihn aber nicht als solchen erkannt, sondern als Säule etc.)